Der grosse FCL-U-15-Cupsieg in Zürich!

Montag, 09. April 2018 14:17 Uhr

Telegramm

Sportanlage Heerenschürli, Zürich. 450 Zuschauer.

Gruppenspiele: FC Luzern - Team Vaud-Riviera-Chablais 3:0 (Fink 3), BSC Young Boys - FC Luzern 0:2 ( Kozarac 2). Halbfinal: FC Zürich - FC Luzern 0:1 (Fink). Final: Grasshopper Club Zürich - FC Luzern 0:0 , 0:2 n.Penalties von der Mittellinie wie beim Eishockey. Torschützen: A. Willimann 0:1, Ottiger 0:2, Loretz hält zwei GC-Penalties.

FCL-U15-Cupsieger 2017/2018: Pascal Loretz; Robin Krummenacher, Severin Ottiger, Abinezer Abderbrhan, Amir Kozarac, Jonas Bucher, Marco von Euw, Fynn Hofstetter, Luca Jaquez, Marvin Bieri, Julet Ademi, Alejandro Willimann, Maurico Willimann, Noah Rupp, Jakob Löpping, Bradley Fink, Samy Muhammad, Nando Wyrsch, Massaro Aron, Emile Ter Mkrtchen, Luuk Breedijk.

Vier Fragen an Luis

Als Du vor wenigen Wochen den Job beim SC Kriens mit jenem des U15-Trainers beim FC Luzern getauscht hast – hättest Du Dir da träumen lassen, dass Du schon nach kaum 20 Tagen einen Titel feiern kannst…..

Luis Martins (FCL-U15-Trainer): Ich träume immer von Titeln. Ich wusste, dass mich ein gutes Team in Luzern erwartet. In diesen ersten Wochen erlebte ich ein Team, das hungrig ist, sich weiter zu entwickeln. Der Konkurrenzkampf im Team ist enorm und durch diese Konkurrenz steigt die Qualität/Mentalität von jedem einzelnen Spieler.

Du warst ja früher schon beim FCL – wie lassen sich die Verhältnisse im Vergleich mit Kriens umschreiben?

Martins: Genau, ich war bereits beim FC Luzern als Assistenztrainer beim Christian Brand in der U18/U21. Der grösste Unterschied zwischen dem SC Kriens und FC Luzern ist die Infrastruktur. Beim FC Luzern hatte ich in der Wintersaison immer einen 1/2 Platz und in den letzten Wochen einen ganzen Platz zur Verfügung. Zugleich profitieren die FC Luzern Junioren von einer sehr gute Physio-Abteilung. Die Spieler werden individuell betreut und haben nach einer Verletzung einen professionellen Aufbau.

Was sind die Stärken der aktuellen U15-Mannschaft? Ist es ein besonders guter Jahrgang? Drei regelmässige U15-Nationalspieler! Drei weitere Jungs, die vom Naticoach auch schon berücksichtigt wurden! Und mit dem lange verletzt gewesenen Aron Massaro steht ja noch ein weiteres Talent momentan im Hintergrund?

Martins: Die Stärke der aktuellen U-15 Mannschaft ist vor allem die Mentalität und der gesunde Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. Jeder Spieler macht ‚Dampf‘ auch im Training, damit er am Wochenende im Aufgebot und unter den ersten 11 ist. Allerdings: Für mich ist es immer sehr schwierig, nach dem Abschlusstraining das Kader zu nominieren.

Es ist so, dass dieser Jahrgang sehr viel Potential mitbringt. Trotzdem reicht das Potential nicht immer aus. Dank der Mentalität und dem Siegeswille hat es aber mit dem Cup-Sieg geklappt! Der Naticoach war auch vor Ort, und ich gehe davon aus, dass die drei aktuellen Nationalspieler überzeugt haben. Aber ich bin auch überzeugt, dass sich weitere FCL-Spieler für Einsätze in der Nationalmannschaft empfohlen haben. Bei Aron Massaro, den ich noch nicht kenne (aber ich habe nur Positives von ihm gehört) freue ich mich enorm, ihn jetzt bald wieder auf dem Platz zu sehen.

In Zürich am Finaltag kassierte der FCL trotz starker Gegner (die Schweizer ‚Crême de la crême‘ war am Start) kein einziges Gegentor, nicht einmal im Penaltyschiessen um den Turniersieg…..Was mach(t)en die starken FCL-U-15-Jungs besser als ihre Gegner?

Martins: Im Finalspiel hatte GC die erste grosse Torchance. Eine tolle Parade von Loretz verhinderte den frühen Rückstand. Und Loretz entschied später auch mit zwei Paraden im Penaltyschiessen den Final. Der Unterschied zu den Gegnern war das solidarische und aggressive Verteidigen. Wobei wir nicht nur gewartet haben, sondern die Gegner variabel schnell bereits in der Zone 1 unter Druck setzten. Zudem wusste jeder Spieler genau, wo die Stärken und Schwächen des Gegner lagen und hat die Erekenntnisse auch sehr gut im Spiel umgesetzt. Als Beispiel im Final, als wir Spina (Topsspieler vom GC), der ‚nur‘ einen linken Fuss hat, so aus dem Spiel nahmen. Spina hatte bis auf zwei Standardsituationen keine einzige torgefährliche Aktion. Zudem sind wir in einem sehr guten physischen Zustand, was an solchen Turnieren sehr wertvoll ist. Im grossen und ganzen kann man sagen, dass der Zusammenhalt, die Mentalität und der Wille ausschlaggebend waren..

 

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