Der FC Luzern trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Edy Renggli

Freitag, 28. Juli 2017 16:37 Uhr

Die FCL-Familie verliert einen weiteren Kameraden in diesem Sommer und trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Edy Renggli, der im Alter von 95 Jahren am 20. Juli verstorben ist.

Während der Amtszeit von Edy Renggli von 1969 bis 1975 konnte der FCL gleich zwei Aufstiege in die Nationalliga A feiern. Kudi Müller erinnert sich gerne an diese Epoche zurück: „Ich habe Edy als sehr angenehmen Menschen und als einen richtigen Künstler in Erinnerung, mit dem man sich auch über andere Dinge als Fussball unterhalten konnte.“

Der gebürtige Stadtluzerner war wie sein Grossvater und Vater von Beruf Glasmaler und erlangte mit seinen Arbeiten nationale Berühmtheit. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule und dem Militärdienst zog er vorübergehend nach Paris. Seit 1964 wohnte Edy Renggli in Hellbühl. Bereits 1954 übernahm er das Geschäft seines Vaters in Luzern. Zahlreiche Kirchen, Kapellen sowie öffentliche Gebäude wurden mit seinen Glasfenstern ausgestattet. So zum Beispiel die Wallfahrtskirche Luthernbad, die Pfarrkirche Escholzmatt oder die Bruderklausen-Kirche in Kriens. Auch in der anglikanischen Kathedrale St. Alban in Washington D. C. sind seine Fenster zu sehen.

Während 20 Jahren war Edy Renggli zudem künstlerischer Berater der Altstadtkommission der Luzerner Baudirektion. 1990 übergab er seine Werkstatt seinem Neffen Christoph Stooss, der die Familientradition in vierter Generation weiterführt. 

Der FC Luzern gedenkt Edy Renggli am kommenden Heimspiel gegen die Grasshoppers und bewahrt seinem ehemaligen Präsidenten ein ehrendes Andenken. 




Bild > FC Luzern 1973/74 | Edy Renggli (hintere Reihe links)

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