Saison 2015/2016 - Weniger Gewalt rund um Fussballspiele

Donnerstag, 16. Juni 2016 15:54 Uhr

Ruhiger und sicherer als in den Vorjahren: Dieses positive Fazit zieht der «Runde Tisch Fussball» aus der abgelaufenen Fussballsaison 2015/2016. Weder bei den 18 Heimspielen des FC Luzern noch bei den Cup-Spielen kam es zu nennenswerten Auseinandersetzungen unter den Fanlagern oder mit der Luzerner Polizei.

Die Beteiligten des «Runden Tisch Fussball» sind sich einig: Die vergangene Fussballsaison 2015/2016 ist im Hinblick auf Gewalt im Umfeld der Fussballspiele des FC Luzern ruhiger und sicherer verlaufen als die Saisons zuvor. Die letzten Ausschreitungen zwischen Fanlagern oder mit der Polizei fanden in der Saison 2014/2015 statt.

Fanzug-Konzept hat sich bewährt

Das Gremium führt die Verbesserung der aktuellen Situation auf den guten Dialog zwischen allen Beteiligten zurück. Bewährt hat sich auch das Konzept, wonach die FCL-Fans die Verantwortung in den Fanzügen der SBB zu den Auswärtsspielen übernehmen.

Zu einzelnen Sachbeschädigungen an Bussen durch Gästefans und Sprayereien an Fassaden ist es allerdings auch in der vergangenen Saison gekommen. Unterschiedlich beurteilen die Akteure die Verwendung von pyrotechnischem Material. Die Beteiligten am «Runden Tische Fussball» halten fest, dass die rechtliche Situation in Bezug auf Pyros klar sei und weisen auf die Gefahren bei deren Verwendung hin.

Weiterhin regelmässiger Dialog

Zum «Runden Tisch Fussball» gehören der FC Luzern, die Fanarbeit Luzern, die beiden Dachorganisationen der FCL-Fans USL und Vereinigte FCL-Fanclubs (VFFC), die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) sowie die Luzerner Polizei und die Behörden von Stadt und Kanton Luzern. Im Rahmen dieser Treffen tauschen sich die Akteure regelmässig aus, besprechen anstehende Probleme und erarbeiten gemeinsam Lösungswege. Der «Runde Tisch Fussball» wird jeweils vom Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern einberufen.

Das Gremium mit seinem breiten Einbezug aller Akteure rund um die FCL-Fankultur wird seinen regelmässigen Dialog auch künftig weiterpflegen.

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