SB: Fäbu, wie hast Du Dich eingelebt in Berlin?
Fäbu: „Ich habe mich sehr gut eingelebt in der Bundeshauptstadt und fühle mich sehr wohl. Meine Wohnung ist super und fussballerisch bin ich auf dem Sprung in die Stammelf. Ich bin voll in Berlin angekommen!"
SB: Wie ist Dein Verhältnis zu Trainer Favre und wie bist Du innerhalb der Mannschaft positioniert?
Fäbu: „Am Anfang war es für mich nicht einfach. Hertha hat sehr viele Nationalspieler und ich kam als ‚Unbekannter'. Ich musste mir im Training Respekt verschaffen und den Trainer mit meinen Leistungen überzeugen. Das ist mir zwischenzeitlich gelungen. Heute bin ich voll akzeptiert innerhalb Mannschaft. Lucien Favre hat mich von Luzern zu Hertha geholt, trotzdem ist unser gegenseitiges Verhältnis normal, also ich geniesse keine Bevorzugung."
SB: Wo liegt aus Deiner Sicht der grösste Unterschied zwischen dem FC Luzern und Hertha Berlin?
Fäbu: „In der Bundesliga geht alles schneller und professioneller. In Berlin alleine hat es 7 Tageszeitungen und nach jedem Training warten gegen 10 Journalisten auf irgendeine Geschichte. Dies ist zum Teil sehr mühsam, gehört aber zur Bundesliga."
SB: Wie verfolgst Du die Leistungen des FC Luzern?
Fäbu: „Immer über die Homepage des FC Luzern. Ich muss Euch ein Kompliment machen, die neue Homepage ist super, gefällt mir sehr gut. Weiter kann ich auch die Neue Luzerner Zeitung online lesen. So halte ich mich auf dem Laufenden. Telefonisch stehe ich wöchentlich mit Claudio Lustenberger und Christophe Lambert in Kontakt."
SB: Am Samstag spielt der FC Luzern gegen Sion, Dein Tipp?
Fäbu: „Ich werde am Samstag das Spiel auf der Allmend gegen den FC Sion mitverfolgen und dem FCL die Daumen drücken. Nach der Niederlage in St. Gallen kehrt der FCL auf die Siegesstrasse zurück. Vor meinen Augen gibt es einen 2:0 Sieg!"
SB: Ihr spielt bereits am Freitag in Dortmund - was liegt für Hertha drin?
Fäbu: „Wir haben nichts zu verlieren und gewinnen deshalb 2:1!"
Stefan Bucher










